Projektbeschrieb

Die äusseren Umstände – hoffnungsvolle Zeichen setzen.

Seit mehr als einem Jahr leben wir in schwierigen Zeiten: Verunsicherungen, Sorge um die Gesundheit, prekäres Gesundheitswesen, familiäre Herausforderungen, unsichere Arbeitsverhältnisse, Kulturstillstand etc. Wir sind auf allen Ebenen gefordert: Wirtschaftlich, politisch, sozial und psychisch.

Gerade in solchen Zeiten sind Zeichen der Hoffnung sehr wichtig. Die Menschen brauchen Hoffnung und Geschichten, die ihnen Mut machen. Das gehört mit zu den Kernaufgaben der Kirchen.

Aus diesen Kreisen stammt das ökumenische, überkonfessionelle Projekt «Corona Passionsweg». Eine multimediale Version der uralten Passionswege, die es seit 2000 Jahren auf der ganzen Welt gibt. Sie verbindet das Wort «Corona» (lat. Krone, Kranz) mit der Dornenkrone von Christus.

Zugleich bleibt sie aber nicht im Altertum stecken, sondern erzählt ihre Geschichte in modernen Worten auf grossen Monitoren, auf denen uns – lebensgross und Auge in Auge – unterschiedlichste Personen begegnen. Der Besucher erlebt eine Achterbahn der Gefühle und setzt sich Stück für Stück ein eigenes Bild von Verrat, Schmerz und Auferstehung zusammen.

Das Logo des «Corona Passionsweg» ist Programm: Symbolhaft begegnen uns alte Zeichen des Leidens auf modernen Monitoren. Es sind überraschende Verbindungen zu Emotionen, die uns in der gegenwärtigen Zeit von Homeoffice, Zoom- Meeting und Lockdowns bestens bekannt sind – und uns eine spannende Geschichte mit neuen Deutungsmöglichkeiten erzählen.

Das Grundkonzept

Der Besucher wandert durch acht verschiedene Räume und erlebt die weltbekannt Jesus-Geschichte von Palmsonntag bis zur Auferstehung. Das Geschehen wird in den schlicht gestalteten Räumen akustisch und optisch vermittelt. 

Ein raffiniertes Lichtsystem leitet den Gast Stück für Stück weiter. Kopfhörer vermitteln Geräusche, Musik und Texte. Grosse Monitore zeigen ausdrucksstarke Darsteller, die dem Besucher Auge in Auge das Geschehen rund um die Passionsgeschichte aus ihrer persönlichen Sicht erzählen. Sorgfältig gestaltete Kulissen laden zum Betrachten, Sitzen und Verweilen ein. Humor, Ironie und musikalische Stilmittel sorgen immer wieder für überraschende Momente.

Dass die Besucher immer gerade einen Augenblick zu spät kommen, ist gewähltes Stilmittel. Das Wesentliche rund um Jesus Christus ist bereits geschehen – ihn wird man nie zu Gesicht bekommen. Zurück bleiben jedoch die Zeitzeugen: Mal begeistert, mal verärgert, verstört oder einfach nur ratlos. Genauso wird der Gast denn auch stimmungsmässig begrüsst: Von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Und jede erzählte Geschichte überrascht durch ihre gegensätzliche, realistische und schlüssige Sichtweise.

Verschiedene Personen kommen dabei zu Wort: Maria, die begeisterte heisergesungene Anhängerin. Levi, der alarmierte Pharisäer. Lena, die ungebildete Ausländerin und Schuhputzerin. Hanna, die einfache Haushalthilfe. Petrus, der hadernde Jünger und Verräter. Pilatus, der zerrissene und opportunistische Politiker. Simon von Kyrene, der dunkelhäutige Ausländer, der das Kreuz mitgetragen hat. Am Ende verlässt der Besucher den Raum durch das leere Grab des Auferstandenen hindurch und wird mit hoffnungsvollen Worten in die eigene Realität zurück entlassen. Ein Erlebnis für Besucher jedwelcher Glaubensrichtung und geeignet ab 8 Jahren.

Reaktionen

Sowohl von den Besuchern unterschiedlichster Herkunft und Alter wie auch in den Medien stiess die erste Ausgabe in Wangen bei Olten auf ein starkes positives Echo. Dank einem cleveren Raummanagement konnten mehr als 530 Personen innerhalb von sechs Tagen coronakonform diesen mutlimedialen Weg begehen und waren beeindruckt. Stimmen aus dem Publikum: «Das war der Hammer!» «Ich meinte die Geschichte zu kennen, aber so habe ich sie noch nie erlebt!» «Sehr professionell gemacht! Sehr ausdrucksstark!» «Berührend!» «Tolle Schauspieler!» «Lockere, elegante Atmonsphäre!» «Spannend und unterhaltsam!»

Räumliche und technische Spezifikationen

Dieser Projektbeschreib basiert auf den Erfahrungen der Veranstaltungsreihe Corona-Passionsweg vom 22. – 27.03.2021 in der Ev.-Ref. Kirche Wangen bei Olten und soll als Planungshilfe dienen. Die Vorort-Gegebenheit sind zu berücksichtigen und bestimmen die Umsetzung und Kosten. Die genaue Anzahl Personal für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, hängt von den räumlichen Gegebenheiten, Gebäudesicherheitsvorschriften und aktuellen Sicherheits- und Schutzbestimmungen von Bund und Kanton ab.

Raumspezifikationen

Labyrinth

Personal Aufbau

8 Personen, 3 Arbeitstage, handwerklich versiert und kräftig

2-4 Personen, ein Arbeitstag

2 Veranstaltungsfachkräfte, 2 Arbeitstage, 1. Arbeitstag inkl. 4 Helfer / 2. Arbeitstag Probedurchlauf und Abnahme

Personal Abbau

8 Personen, 2 Arbeitstage, handwerklich versiert und kräftig

2-4 Personen, ein Arbeitstag

2 Veranstaltungsfachkräfte, 4 Helfer, 1 Arbeitstag

Veranstaltungstechnik

B+T Bild + Ton AG war für die Veranstaltung in der Ev.-Ref. Kirche Wangen bei Olten für die komplette Vorproduktion und technische Umsetzung verantwortlich. Auf diese Erfahrungswerte können Sie zählen.

Möchten Sie den Corona-Passionsweg auch bei Ihnen durchführen? Gerne stehen wir Ihnen beratend zur Verfügung.

Kontakt und Infos unter: